In: Empirische Pädagogik 2017 – 31 (4):

Zur prädiktiven Relevanz des Alltags- und Bildungswortschatzes für die Lesekompetenz nach Textgenre eBook

– Analysen für Lernende mit deutscher und anderer Familiensprache

5,00 € inkl. 7% MwSt.

5,00 €

Auf Lager.
  • sichere Zahlung
  • 14 Tage Widerruf

Inhalt

Bildungsungleichheiten von Lernenden können unter anderem substantiell durch die Familiensprache erklärt werden (Stanat, Rauch & Segeritz, 2010), wobei maßgeblich das Beherrschen der Unterrichtssprache Einfluss nimmt (z. B. Nagy & Townsend, 2012). In diesem Zusammenhang wurde für N = 107 Grundschulkinder zunächst systematisch das Vorliegen von Kompetenzunterschieden im Alltags- und Bildungswortschatz sowie in der Lesekompetenz bei Sachtexten und narrativen Texten zwischen Kindern mit deutscher bzw. mit (auch) einer anderen Familiensprache untersucht. Dabei wurden differenzielle Unterschiede beim Alltagswortschatz und in der Lesekompetenz bei narrativen Texten zu Ungunsten von Kindern mit (auch) einer anderen Familiensprache identifiziert. Weitergehende Analysen zeigten eine differenzielle prädiktive Bedeutsamkeit der Wortschatzregister für Lesekompetenz nach Textgenres bei beiden Schülergruppen sowie eine Mediation der Lesekompetenzunterschiede durch den Alltagswortschatz. Wichtige Implikationen dieser Befunde für Forschung und Praxis werden diskutiert.

Schlagwörter: Grundschule – Lesekompetenz – Migrationshintergrund – Wortschatz

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Nele McElvany und Andreas Sander (Hrsg.)
2017

In: Empirische Pädagogik 2017 – 31 (4):

Bildung und Integration

Sprachliche Kompetenzen, soziale Beziehungen und schulbezogene Zufriedenheit

12,90 € inkl. 7% MwSt.
Herausgeber*innenNele McElvany
Andreas Sander
Autor*innenTheresa Schlitter
Nele McElvany
Band/Heft4
Erscheinungsjahr2017
Jahrgang31
ISBN-13978-3-944996-41-7
ISBN-103-944996-41-0
ISSN0931-5020
Seiten390-410
SpracheDeutsch
DateiformatDRM-freies Portable Document Format (.pdf)