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Die Beanspruchungsregulation von Lehramtsstudierenden im Praxissemester eBook

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Inhalt

Für viele angehende Lehrpersonen stellt das Praxissemester eine besonders anspruchsvolle Phase ihrer beruflichen Professionalisierung dar, in der sie mit einer Vielzahl von Diskrepanzen zwischen ihren unterrichtlichen Zielen sowie Idealen und der praktischen Realität im Klassenzimmer konfrontiert werden. In Anlehnung an das Zwei-Prozess-Modell der Entwicklungsregulation wird hierzu untersucht, inwiefern assimilative und akkommodative Regulationsmodi die Beanspruchung von Studierenden im Praxissemester abpuffern können. Im Verlauf einer Längsschnittstudie nahmen 99 Lehramtsstudierende an zwei Messzeitpunkten teil. Zur Operationalisierung der Beanspruchung wurde die emotionale Erschöpfung auf Basis des Maslach Burnout Inventory (MBI) erhoben; zur Erfassung der assimilativen und akkommodativen Regulationsmodi wurden die Tenacious Goal Pursuit (TGP)- und Flexible Goal Adjustment (FGA)-Skalen genutzt. Die Ergebnisse zeigen eine mittelgroße Beanspruchungszunahme. Diese wird durch die Nutzung assimilativer Regulationsstrategien zu Beginn des Praxissemesters negativ vorhergesagt und steht mit dem zunehmenden Einsatz akkommodativer Strategien in einem negativen Zusammenhang.

Schlagwörter: Assimilative und akkommodative Bewältigung – Beanspruchung – Lehrerbildung – Selbstregulation

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Verlag empirische Pädagogik (Hrsg.)
2017

Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2017 – 10 (1)

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Autor*innenChristoph Schüle
Josina Schriek
Denise Kahlert
Karl-Heinz Arnold
Band/Heft1
Erscheinungsjahr2017
Jahrgang10
ISSN1867-2779
Seiten91-103
SpracheDeutsch
DateiformatDRM-freies Portable Document Format (.pdf)