In: Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (1):

Sprachliche Heterogenität im Unterricht: eBook

Eine Interventionsstudie zur Sensibilisierung für sprachliche Anforderungen von Aufgaben im Fachunterricht und Reflexion defizitorientierter Ursachenzuschreibungen

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Inhalt

Der vorliegende Beitrag präsentiert Ergebnisse einer quasi-experimentellen Interventionsstudie mit Lehramtsstudierenden im Bachelorstudium (N = 35). Es wurde die Wirksamkeit einer Lerneinheit zur Sensibilisierung von Lehramtsstudierenden für sprachliche Anforderungen im Fachunterricht und zur Reflexion defizitorientierter Ursachenzuschreibungen untersucht und der Faktor Unterrichtsansatz (affektiv-erfahrungsorientiert/ analytisch) variiert. Mit Hilfe von Tests, in denen eine Fachaufgabe und ein Fallbeispiel analysiert werden mussten, wurden Effekte der Intervention untersucht. Beide Unterrichtsansätze waren effektiv; die Studierenden machten signifikante Lernfortschritte in Bezug auf die Analyse sprachlicher Herausforderungen. Die Lerneinheit förderte dazu auch Wissen zur Analyse und Reflexion defizitorientierter Ursachenzuschreibungen. Allerdings blieb die Analyse des Fallbeispiels deutlich hinter dem Erwartungshorizont zurück. Die Sensibilisierung für ungünstige Attributionsmuster und allgemein die Unterstützung von Lehramtsstudierenden bei der Entwicklung angemessener Einstellungen bedarf vermutlich langfristiger und fachübergreifender Bemühungen in der Lehrkräftebildung.

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Verlag empirische Pädagogik (Hrsg.)
2019

Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (1)

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Autor*innenSara Buczkowski-Nguyen
Juliana Goschler
Vera Busse
Band/Heft1
Erscheinungsjahr2019
Jahrgang12
ISSN1867-2779
Seiten18
SpracheDeutsch
DateiformatDRM-freies Portable Document Format (.pdf)